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es mag

es mag zwischenzeitlich komisch erscheinen, dass ich etwas schreibe, aber es gibt Momente in meinem Leben, da ist es für mich einfacher einfach hier etwas zu schreiben, als dass ich wieder jemand aus meinem Freundeskreis auf die Nerven geh mit dem was ich denke, fühle, oder was ich mir mal wieder vorstelle, dass dem so ist obwohl es nicht so ist.

es hat sich in den letzten Jahren vieles getan. Ich fühl mich an einem Samstag abend, wenn ich nicht ausgehe nicht mehr wirklich fehl am platz zuhause, aber trotzdem ist es so, das mir vorkommt ich verpasse was. Das Gefühl war vor ein zwei Jahren bedeutend stärker, und es war vor 10 min auch noch viel stärker, aber es ist doch noch da. Die Frage die mich dabei beschäftigt warum ist dem so. Warum passiert es manchmal, dass das Gefühl auftaucht und manchmal, dass es nicht auftaucht.

ich sitze meist zuhause, am pc und bin glücklich. Ich bin viel unterwegs unter der Woche, also es ja nicht so als hätte ich keine sozialen Kontakte und doch kommt mir vor, als würd ich ... NEIN mir kommt wohl mehr vor andere könnten denken, dass ich nur vor dem pc versauere, wo doch die ganze wg, in der ich wohne unterwegs ist, etwas macht, für die uni für die Arbeit. Oder bin doch ich der dem es nicht passt, dass er zuhause ist, dem es nicht passt dass er nicht so viel zu tun hat.

da spielt wieder eine andere Frage rein. Die Frage ist es nicht doch sinnvoller um weiterzukommen die sozialen Kontakte aufzukkündigen, sich nur den Projekten, der Arbeit, der Uni zu widmen. Und doch könnte ich das nicht, mir würde was fehlen, aber warum ist mir das was ich habe nicht genug. Ist es vielleicht nicht doch nur der Gedanke, dass ich noch immer nicht genug tue für die uni für meine privaten Projekte. Würde ich die Gedanken zum Thema ausgehn auch haben, wenn ich "sinnvoller weise" am pc sitzen würde, und nicht nur chattender weise oder spielender weise.

genau das ist der knackpunkt. Ich glaube langsam, genau das ist es, mich stört einfach der Gedanke, dass ich noch immer zu viel Zeit vergeude mit Dingen, die mich nicht weiterbringen. Ich weiß zwar, ich muss mich entspannen, meinen Geist auch manchmal Ruhe gönnen, aber übertreib ich es nicht damit. Ich sitze seit zwei Tagen am pc und was hab ich vorzuweisen, dass ich viel ferngeschaut hab, und dass ich viel Minesweeper gespielt hab.
8.12.07 21:18


tia

ich frag mich zwischenzeitlich was freundschaft ist

wie oft muss man sich sehen, dass man es freundschaft nennen kann

reicht einmal die woche, einmal im monat, einmal im jahr

welche freundschaft ist es, bei einmal in der woche

welche freundschaft ist es, bei einmal im monat

welche freundschaft ist es, bei einmal im jahr


einmal die woche 2h um kurz smalltalk zu betreiben, zu sagen dass man das getan hat was man letzte woche getan hat, weil die für die wichtigen dinge hat man keine zeit weil 2h sind dann doch zu kurz um gefühle zu besprächen ne diskussion über politik oder sonstige interessante dinge zu führen, also wird kurz smalltalk betrieben, ausgetauscht was der andere umbedingt wissen muss, obwohl er dadurch nicht mal im entferntesten weis was den anderen bewegt, um dann wieder des weges zu gehn, der die zwei dann in einer woche wieder zusammenführt

einmal im monat nen tag, 2h, ein wochenende, im prinzip das selbe problem wie oben nur vl ein wenig intensiver

einmal im jahr, rückblick das wichtigste erzählt was man getan hat, was man erlebt hat, aber nur das ende der jeweiligen geschichte, die geschichte selber wäre zu zeitaufwendig. so als würde man von einem buch nur die letzte seite lesen, da steht ja das wichtigste drinnen, der rest wäre zeitverschwendung


und doch haben alle 3 formen ihre daseinsberechtigung, weil wer hat in der heutigen zeit, schon zeit, dass man sich öfter in der woche treffen kann, um ordentlich konversation zu betreiben. Sicher man könnte jetzt zu definieren anfangen was ordentlich ist, aber das sei jedem selbst überlassen für sich das ordentlich zu definieren.

oder soll man einen freundeskreis haben, mit dem man am wochenende ausgeht, in ner lauten bar, wo man kaum das andere wort versteht mal kurz was redet, kaum was versteht und dann mit kopfweh nach hause geht, und das gefühl hat, alle gesehn zu haben, mit allen geredet zu haben, und so die pflichten einer freundschaft erfüllt zu haben.



das blöde an den formen ist doch, es gehören immer zwei dazu die sie wählen, auch wenn einer eine andere form haben will so wird meist die form genommen die länger auseinander ist, hat ja auch eine logik, weil der der die form vorschlägt eh keine zeit hat öfter die freundschaft zu pflegen.

da fragt man sich, hat es überhaupt sinn die freundschaft aufrecht zu erhalten.

ABER das steht wie immer im leben jedem selbst zu, das zu entscheiden
31.12.07 18:55





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